17. Teufelsbrücke Thale

Auf einen Blick

  • Thale

Anni: Das Bodetal sieht hier atemberaubend aus, nicht wahr?

Paul: Richtig schön! Und passt perfekt zur Teufelsbrücke. Man hat das Gefühl, als würden hier immer noch Hexen und Teufel ihr Unwesen treiben.
Anni: Das merkt man direkt. Woher kommt der Name Teufelsbrücke eigentlich?
Paul: Nun, der Sage nach soll bei Errichtung der Brücke der Teufel selbst geholfen haben. Als Gegenleistung wollte er die erste Seele, die über die Brücke geht. Der menschliche Baumeister aber war so pfiffig und schickte seine Ziege voraus und trickste den Teufel damit aus. Angst vor dem Überqueren der Brücke muss man aber nicht haben.
Anni: Ach verrückt. Aber sehr schlau von ihm… Und warum heißt der Hexentanzplatz eigentlich Hexentanzplatz?
Paul: Weil dort oben ein böses Zauberweib namens Watelind gelebt haben soll, die das Oberhaupt aller Hexen war und auch zu Hexenversammlungen aufrief. Jungfrauen brachte sie durch falsche und betrügerische Vorspielungen vom Weg ab und lockte sie zu sich, nur um sie schließlich auch zu Hexen zu machen.
Anni: Gruselig! Ich dachte, Hexen und Teufel kommen nur an Walpurgis raus.
Paul: Ganz und gar nicht. Der Harz ist voller Mythen und Sagen. Aber ja, Walpurgis ist wirklich das Highlight. Überall im Harz gibt es dann richtig tolle Veranstaltungen, bei denen man das Ende des Winters feiern kann.
Anni: Hier im Bodetal auf den Hexentanzplatz ist dann auch immer ordentlich was los, oder?
Paul: Ja, auf jeden Fall. Du kannst aber auch das ganze Jahr über hier in Thale den Hexen und Teufeln auf den Grund gehen und echt viel über geheimnisvolle Sagen erfahren.
Anni: Wie und wo kann ich das tun?
Paul: Direkt durch Thale führt der Mythenweg mit 13 Skulpturen aus der Germanischen Mythologie. Rosstrappe und Hexentanzplatz stecken ja schon voller Magie, aber hier lohnt sich auf jeden Fall auch ein Besuch der Stadt.
Anni: Das hört sich echt spannend an. Nehmen wir nach der Tour in Angriff.

Auf der Karte

17. Teufelsbrücke Thale
06502 Thale
Deutschland

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